Archiv für den Monat April 2011

Wer ist hier überbelichtet?

Seit gestern haben wir also den neuen Patch aufspielen dürfen und Zul’Aman sowie Zul’Gurub gibt es nun in Version 2.0. Trotz meiner momentanen Pause, bzw meiner seltenen Besuche online ließ ich mir den Patch nicht entgehen. Wenn man in so einer Community unterwegs ist entgeht einem eben wenig und die Neugier ist einfach zu groß als dass ich nicht am liebsten alles testen würde was neu ist.
Obwohl die Instanzen nicht neu sind, ließ ich mich auf das Überraschungserlebnis ein und war leider eher enttäuscht, die Instanzen bieten kaum Herausforderung, neu ist weniges und wer die Instanzen aus alten Tagen kennt wird keine Probleme haben locker durchzukommen. Obwohl Zul’Gurub ein neues Outfit bekommen hat, ist die Herausforderung eher gering, obwohl ich noch nicht die ganze Instanz sehen konnte, fühlt man sich eher unterfordert, wenn man als Shadow die meisten Bosse heilen kann, weil der Heiler tot ist, enttäuscht das schon ein wenig.
Trotzdem hatten wir riesigen Spaß dabei vor allem Zul’Gurub ein wenig neu zu entdecken und es gab jede Menge zu lachen, obwohl der Server 3x abschmierte und uns ZG nicht zu Ende bringen ließ weil nach dem einloggen die Gruppe aufgelöst und die Instanz resettet war.
Ein paar nette Dinge hat der Patch aber trotzdem gebracht, das verschicken der accountgebundenen Gegenstände an Zweitaccounts, das unterbrechen ohne Hitcap, die neuen Gildenherausforderungen und einige Bugfixes die lang fällig waren sind eine sehr gute Änderung.
Ebenso finde ich die Anpassung der Klassen für PvE optimal, manche Dinge sind zwar für PvP etwas ärgerlich, aber damit muss man ja seit 6 Jahren leben. Die einzige Änderung die mich etwas verwirrt ist dass Priester nun nur noch Krankheit bannen können, Magie bannen nur auf sich selbst und mit Holy/Disc dann auch auf andere, was mich total nervt, weil ich im Raid als Shadow oft mit die meisten Entbannungen hatte bzw gern den Heilern unter die Arme gegriffen habe so gut ich konnte. Außerdem schränkt uns das sehr ein, wenn wir in kleineren Gruppen Raids machen (Sunwell, Bt, Icc, ..), so muss ich nun um Magie bannen zu können extra Heiler sein, während alle anderen Klassen immer noch 2-3 Effekte bannen können. Aber ändern lässt es sich ohnehin nicht und verstehen werd ich die Eissturmmitarbeiter ohnehin nicht so schnell. :)
Die Raidnerfs zeigen das bald 4.2 kommen wird, Mahlstromkristalle sind wieder Diskontware, also im Prinzip alles beim alten casual System.
Obwohl ich mich immer noch nicht so recht zurück einleben kann, hat der Abend in WoW gestern Spaß gemacht, vor allem gibt es mit JanStefan und Seb immer was zu lachen und obwohl ich nicht ohne Alptraum schlief, ging ich glücklich ins Bett, es war einfach ein witziger Abend. Ohne die Leute in der Gilde würde ich auch keine neuen Instanzen erforschen die 1 – 2 Randoms haben mir gestern schon gereicht und mit Freunden kann man das einfach locker nehmen und darüber lachen, während ich mich alleine wahrscheinlich einfach nur aufregen würde, und schnellst möglich wieder offline gehe. Es ist nicht nur Arroganz, die sich vermehrt seit Lk eingeschlichen hat, sondern auch das Egoverhalten und die Rücksichtslosigkeit, aber allen voran die Unfreundlichkeit die mir tierisch auf die Nerven geht und für mich einfach nicht mehr für ein Hobby steht, würde mich in einem Verein jemand so behandeln oder andere, würde dieser einen Arschtritt bekommen, aber das ist leider der Nachteil und gleichzeitig der Vorteil – die Anonymität.
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Design des neuen Heilkreises, leider wurde die Effektivität
nicht verbessert und ist somit immer noch beinahe unnütz.
Ich steh irgendwo im Busch Oo
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Obwohl ich Oldschool mag und wir oft in alten Instanzen und Raids unterwegs sind/waren, wünsche ich mir mal was Neues. Die Naxx Wiederverwertung hat mich allerdings am meisten getroffen, zu Classic Zeiten habe ich in einer sehr stolzen Progressgilde geraidet und wir waren eine der wenigen Gilden die Kel zu seiner Zeit gelegt haben, da trifft es einen doppelt wenn die Instanz so zerstört wird. Trotz allem ging bisher kein Boss über den alten Kel’Thuzad und die Erinnerung an den first Kill lässt mich immer noch lächeln. Darum werde ich nicht verstehen warum sich Blizzard diese Remakes immer wieder antut und nicht alt, alt sein lässt und neues bringt, Geschichtenstränge gibt es in der WoW Geschichte noch so viele und weder Charaktere noch Orte sollten Blizz so schnell ausgehen. Mit dem nächsten Content kommt also Ragnaros zurück auf die Beine (im wahrsten Sinne des Wortes), Nefarian musste auch schon zweimal dran glauben, während Onyxia schon sage und schreibe zweimal wieder zusammengeflickt wurde.
Versteht mich nicht falsch, ich liebe Blizzard und ich liebe die Warcraft Geschichte, ich bezweifle das inhaltlich ein anderes Spiel einem Gamer so viel bieten kann. Ich liebe die Grafik und ich mag die gesamte Aufmachung, die neuen Ideen die immer und immer wieder kommen, aber ich hasse die Instanzenwiederauferstehungen.
Wenn Blizz das mit Ulduar macht dann gibts was aufs Auge. *g*
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Nun genug von Weh oh Weh. Muharr.
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Außerhalb vom Onlinewahn habe ich die letzten Tage eher eine ruhige Kugel geschoben, insofern man das bei mir so nennen kann. (Wer mich kennt weiß das ich immer am rumwuseln bin und man mich am besten mal irgendwo anketten sollte >.<) Ich habe mal wieder außerhalb von Portraits den Bleistift geschwungen, und habe wieder zu diesem zurückgefunden. Irgendwie macht es mir mehr Spaß als mit Farben zu arbeiten obwohl ich sie mir doch sau teuer angeschafft habe. Back to the basics sozusagen, meine Portraits male ich am aller liebsten mit Kohlestiften (also auch schwarz / weiß) und dufte mich letztens mit einem Bild von Manu beschäftigen, was ich nach meiner Heimreise auch sofort angefangen und zu Ende gebracht hatte, bei Gelegenheit und Erlaubnis werde ich es euch vielleicht auch zeigen dürfen. *kicher*
Leider führe ich auch einen Krieg mit meinem Scanner der seit einer Weile alle meine Bilder total überbelichtet, was es bei einer Bleistiftzeichnung fast unmöglich macht etwas zu erkennen. *traurig seufz* Obwohl ich schon so ziemlich alles bei den Einstellungen versucht habe bekomme ich es einfach nicht gebacken, mal sehen ob sich das Gerät mal jemand ansehen kann. Darum habe ich meine Zeichnung nun auch abfotografiert, in der Hoffnung man erkennt mehr als beim Scan.
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Scanner
Foto
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Ihr seht mein Problem? *seufz*
Außerdem hab ichs nun endlich geschafft mal zwei Bilder von unserer Theatergruppe zu ergattern, bzw konnte es von einer Zeitschrift einscannen. Leider ist allerdings die Qualität ziemlich schlecht, sobald Mitte Mai unser letzter Auftritt ist, werden die Fotos aber übergeben und ich kann euch endlich mehr präsentieren (solltet ihr sie sehen wollen *g*).
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          Hier in rot *g*   
↑ In weiß
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Wie erwähnt erkennt man nicht allzuviel, aber ich bin froh das ich zumindest mal zwei Bilder abgestaubt habe, die Richtlinien für Fotos sind sehr streng, damit uns noch Gäste sehen wollen. ^__^
In den letzten Tagen ist mir in vielen Communitys eine gewisse Struktur unangenehm aufgefallen über die ich mal kurz erzählen möchte. Immer wenn ich von manchen über ihre Probleme, Sorgen, etc lese, oder auch nur dass sie mal nen schlechten Tag haben und sich darüber Luft machen, gibt es andere die sich über diese Menschen aufregen müssen, was ich nicht verstehe.
Wenn es einen nicht interessiert wenn es dieser Person schlecht geht, warum folgt man ihr dann, oder ist mit ihr befreundet? Nur um sich dann darüber aufzuregen, oder nur um mehr Freunde/Follower zu haben? Sowas bekomme ich irgendwie nicht in meinen Kopf.
Niemand hat immer nur gute Tage und ich für meinen Teil interessiere mich dafür wenn es Menschen auch mal schlecht geht und wenn das Bedürfnis besteht spreche ich auch sehr gerne darüber. Außerdem finde ich es schön wenn Menschen ehrlich sind, und nicht immer den ‚Gute Laune Max‘ spielen, auf Dauer zeigt das nicht wer man wirklich ist.
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Ich hoffe dass sich diese Menschen die Ehrlichkeit darüber behalten und zu ihren Empfindungen und Gefühlen stehen. Man kann es ohnehin nicht jedem Recht machen, ist man schlecht drauf. Buuuh! Ist man gut drauf. Auch buuuuuh!
Bleibt wie ihr seid, das macht euch alle so toll :) Ich für meinen Teil liebe euch so wie ihr seid, selbst wenn wir mal zoffen!
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Ps: Ich habs endlich geschafft mir mal wieder Klamotten und Schuhe zu bestellen! Mal sehen obs auch passt und wann das Päckchen mich erreicht. ^__^

Köstlich?

Oft habe ich mir in den letzten Tagen die selbe Frage gestellt: Ist die Kost die ich schreibe zu hart? In den letzten Jahren konnte ich vereinzelt mit besonderen Menschen (wovon u.a. auch viele diesen Blog lesen) über die ein oder anderen selbst erlebten oder miterlebten Dinge sprechen/schreiben und habe auch viele neue Krankheiten, Probleme, Geschichten kennen gelernt und habe vieles nicht mehr aus den Gedanken gestrichen, wollte in Folge dessen immer wieder darüber schreiben. Aus Respekt und Angst habe ich dann doch oft die Finger davon gelassen, andererseits habe ich es immer als wichtig empfunden über all diese Themen zu schreiben / sprechen und sie in die Welt zu tragen, immerhin muss jedem klar sein das ihm jederzeit etwas dergleichen widerfahren kann. Mittlerweile habe ich oft darüber geschrieben was Freunden geschehen ist oder was ich gesehen habe, auch wenn ich versuche meine Texte neutral zu schreiben, versuche ich trotzdem soviel ich kann meine eigenen Gefühle und Empfindungen dabei einfließen zu lassen. In dem Zuge versuche ich auch einfach nur auf Probleme die einem passieren können aufmerksam zu machen oder mir auch (zugegeben) mal was von der Seele zu schreiben. Dabei will ich keineswegs ein ‚Schau mal die an, was der alles passiert ist.‘ und versuche auch etwaige Fragen nach bestimmten Personen nicht oder nur vertraulich zu beantworten und hoffe dabei natürlich auch auf Verständnis.
Mittlerweile habe ich fast einen ganzen Notizblock vollgeschrieben, darin sind all die Dinge die mir erzählt wurden, die mir durch den Kopf gegangen sind, die mich beschäftigt haben, die andere Menschen interessieren könnten und die eben einen ernsteren Hintergrund haben. Dennoch fragt man sich oft: Wollen die Leute denn sowas überhaupt wissen? Natürlich will ich jetzt nicht darauf hinaus, dass ich mich lieber um viele Leser reiße oder ich andere Bloginhalte weniger wertschätze, das wäre auch ziemlich lächerlich. Ich bin Leserin sehr vieler Blogs und lese sie mit sehr viel Freude, egal worum es in den Blogs spezifisch geht. Trotz allem lagen mir viele Inhalte weniger, oder konnte einfach wenig darüber schreiben, ich denke ihr versteht meine Lage.
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Warum mir diese Frage so oft durch den Kopf geschwirrt ist lässt sich schnell erzählen: Ich habe vor zwei Tagen einen alten Freund seit Jahren wieder getroffen und war darüber sehr glücklich. Er ist schon seit einigen Jahren als Koch tätig und ich traf ihn an seiner Arbeitsstelle ohne zu ahnen dass er nun dort arbeitet. Wir haben kurz ein paar wichtige (und weniger wichtige) Stories ausgetauscht und viel gelacht, dann haben wir noch unsere Nummern getauscht und er musste dann wieder an die Arbeit, die Gäste hatten immerhin Hunger.
Natürlich habe ich dann meine restliche Zeit des Tages damit verbracht, mir Gedanken über die gemeinsame Zeit zu machen, die ich mit diesem Menschen verbracht habe, und wie alles leider durch seinen Umzug vor vielen Jahren zu Ende ging. Er war mir ein guter Freund und wir haben vieles geteilt, er hat in meiner Kindheit eine wichtige Rolle gespielt und viele Dinge miterlebt bzw ich habe ihm sehr viel erzählen können.
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Das hat mich auf den Gedanken gebracht.
Wie sehr es Menschen wirklich interessiert wie es einem geht, weiß man meistens nicht oder wird man auch meistens nie erfahren, ob die Absichten ehrlich sind oder nicht, merkt man leider ebenfalls meistens wenn schon alles in die Brüche geht.
Als ich damals angefangen habe mich mit dem Problem auseinander zu setzen, und mich zu fragen zu wem ich wirklich gehen würde, und wem ich alles erzählen wollen würde, habe ich mich in erster Linie immer gefragt. Können es die Menschen verkraften? Wollen sie es wissen? Interessiert es sie wirklich? Oder leben sie lieber weiter in der Seifenblase, in der wir immer und zu jeder Zeit glückliche Menschen waren / sind.
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Andererseits war mein Lebensmotto immer schon jenes, dass alles was wir erleben und uns widerfährt uns zu dem macht was wir sind.
Ich erinnere mich an den ersten Besuch bei meiner Therapeutin, als ich stichwortartig mein Leben aufgelistet hatte fragte sie mich: Und Sie sind 19? 
Die Frage habe ich schon oft gehört, mittlerweile habe ich nur ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel. Egal was auch immer mir diese Frage sagen soll, es ist was es ist: Mein Leben.
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Es hat mir immer schon geholfen über diese Dinge zu schreiben oder von diesen zu lesen und mich darüber auszutauschen (zumindest mittlerweile habe ich keine Probleme über irgendwelche Dinge zu sprechen, anfangs sah das anders aus). Einen Blogeintrag zu schreiben, oder einfach nur meine Gedanken in einem Notizblock nieder zu schreiben, Musik zu hören, oder zu singen bzw auch zu zeichnen hat mir über tausend große und kleine Probleme hinweggeholfen und genau das wollte ich auch immer weitergeben (incl dem hoffentlich interessanten Inhalt.). Das beinhaltet nicht nur meine Erlebnisse, sondern wie schon erwähnt eben alle die mich berührt und beschäftigt haben und das sind wie ebenfalls erwähnt schon einige.
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Bevor das heute aber wieder ein Endlosbeitrag wird (irgendwie krieg ichs kurz nicht hin >.< *seufz*) aber mal zu ein paar Erlebnissen die letzten Tage. Immerhin ist Ostern und das geht auch an der kleinen Lexi nicht ganz ohne Spuren vorbei, auch wenn ich zu diesem Fest am aller meisten versuche alle Familienfeste zu umgehen.
Nicht dass ich Feste wie diese im allgemeinen hasse, aber ich hasse diese aufgezwungenen Familientreffen wo jedem nur der Honig ums Maul geschmiert wird und man sich kaum normal unterhalten kann ohne ‚Oooooh du Arme‘. ‚Oooooh meld dich mal öfter‘ oder ‚Ooooh wir haben uns ja ewig nicht mehr gesehen, bist du aber groß geworden‘. (Ne echt, wer hätte auch gedacht dass ich wachse, sowas unnatürliches aber auch. *seufz*)
Religiöse Feiertage (wobei das Fest ja nicht nur aus religiöser Hinsichtig gefeiert wird) sind für mich zwar ein besonderer Anlass, aber dazu gehört nicht unbedingt nur Essen, Saufen und Geschenke. (Obwohl das ein toller Nebeneffekt ist wenn man sich die Gesellschaft aussuchen kann, nicht wahr? *hihi*)
Am Freitag hieß es dann Grillen bei meinem Paps, was mir immer am besten gefällt weil er nur 2 Minuten Fußweg von mir entfernt wohnt und Leo sich in seinem Garten immer schön austoben kann. Außerdem freue ich mich natürlich immer riesig wenn ich ihn sehen kann, erstens weil ich ihn wegen seiner Epilepsie ungern alleine weiß und andererseits weil ich auch irre gern mit ihm zusammen bin. Das Wetter war auch traumhaft schön und so saßen wir fast den ganzen Tag zusammen und haben geplaudert.
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Paps‘ Hamster Bärli, etwas verwirrt bei der Reinigung seines Heims.
Bald geht’s wieder an den See. :D
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Der Spaziergang mit Leo führte uns an einen Fluss ganz in der Nähe (~15 Min Fußweg) und zeigte mir wie schön unser kleines Kaff hier so ist und erinnerte mich daran, wie oft ich an heißen Sommertage darin schon Abkühlung gesucht habe.
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Als ich dann heimkam stand ein Paket vor der Tür. Der Absender war meine süße Lisza die mir allerhand Leckereien zukommen ließ und ein Büchlein, sowie einen schönen Brief. Natürlich hab ich mich riiiiiiihihihihiesig darüber gefreut und könnte sie direkt abknutschen, natürlich nicht nur wegen dem Süßkram, vor einiger Zeit habe ich auch davon erfahren dass sie bald heiraten wird und freue mich natürlich saumäßig mit ihr. Die Hochzeitsvorbereitungen und allerhand andere Dinge die zu erledigen sind habe ich mit ihr schon durchgeplant und wir sind wie zwei hysterische Hühner durch die Wohnung gehüpft.
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Ich freue mich immer wie ein Keks wenn ich Pakete bekomme oder wegschicke (und sie heile ankommen), ebenso war das bei diesem der Fall und mein ständiges ‚Ooooh das hatte ich ja schon eeewig nicht mehr‘ scheint irgendwie auf Gehör gestoßen zu sein (was ich eigentlich nicht bezweckt hatte *auf den Heiligenschein zeig*).
In dem Päckchen waren zwei verschiedene Center Schock (sehr sauer :D), eine Coca Cola Cherry (die ich zuvor noch nie gesehen hatte, eine Vanilla Coke (soooo lange nicht mehr gehabt, weil sie bei uns nicht mehr zu kaufen ist. *g*) eine Packung Daim, zwei Boxen Eiskonfekt ♥♥♥ (seit Jahren nicht mehr gehabt, ich würde sterben dafür!), eine Box mit Hitschies Himbeer und eine mit (noch nie gegessen bzw gesehen) Apfel (sehr sauer :D) und zu guter letzt eine Hello Kitty Box mit Himbeer Sahne Bonbons. Was soll ich sagen, ich freu mich riesig über diese Geste, das sagt sehr viel aus und ich bin superhappy. Selbstverständlich auch über das süße Büchlein (Schmusekatzen und der Umgang mit ihnen), einfach nur supersüß.
Außerdem ein kleiner Einblick in meine ‚Osternesterl‘ Ausbeute:
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Leo findets auch super!
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Bevor ihr mich wieder los seid noch ein paar Fotos aus der freien Natur, immerhin ist der Frühling da und ich kann die Finger nicht davon lassen, wenn ich überall die wunderschönen Blüten sehe.
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Zwergahorn ♥
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Apfelbäumchen
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Zuletzt (wirklich :P) noch ein Bild von Julia ♥ im ‚Dirndl‘ – wie findet ihrs? ^__^
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Stell dir einmal vor..

Gleich mal Voraus, an diesem Blogeintrag bin ich beinahe einen halben Tag gesessen, seid heute Mittag versuche ich irgendwie meine Gedanken nieder zu schreiben und irgendwie fiel mir das nie so schwer wie heute. Immer schon wollte ich dieses Thema aufgreifen, weil ich denke das es mehr Menschen betrifft als man es sich ausmalt und hoffe das einige meine Ansichten teilen können oder mir von ihren Erlebnissen zu erzählen bzw dem was sie miterlebt haben.
Ich weiß nicht, wie ich mich genau so ausdrücken kann dass ich die Botschaft rüberbringen kann die ich gerne vermitteln möchte, sodass es die Menschen richtig erreicht und die Betroffenen vielleicht besser verstehen. Es dauerte eine lange Zeit darüber zu schreiben, darum wäre ich froh wenn die Vorurteile fernbleiben. :)
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Entschlossen und inspiriert von meiner liebsten Freundin Lisza habe ich mich zu diesem Schritt, mit einem schweren Herzen, entschieden.
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Wenn ihr selbst einen Blog besitzt, habt ihr euch schon mal gefragt warum ihr das macht?
Ich hab mich schon mit einigen Blogbesitzern und -besitzerinnen unterhalten und die Gründe gehen über ein sehr weites Spektrum. Um meine Gründe zu nennen, ich bin froh wenn ich mir mal was von der Seele schreiben kann, wenn Menschen da sind, die Meinungen dazu haben, denen es ähnlich geht oder die anders (besser?) damit umgehen. Nicht nur um Gleichgesinnte sondern auch um Gegenpole kennen zu lernen und mich austauschen zu können so gut es geht.
Heute allerdings, möchte ich es mit einer kleinen Geschichte versuchen, und es wäre schön wenn ihr die Zeit findet, euch kurz darin selbst zu sehen und eure Gefühle einfließen lasst.
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Stell dir vor du bist eine junge Frau im besten Alter (spielt dabei keine Rolle welches genau, ganz nach der eigenen Empfindung), du stehst nach vielen Rückschlägen wieder fest im Leben, hast genug erlebt um ein ganzes Buch zu füllen, warst auf deine Weise erfolgreich und hast noch viele Pläne für die Zukunft.
Du hast gute Freunde, die dir im Laufe der Zeit wichtiger geworden sind als du je geglaubt hättest.
Trotz allen Versuchen, dich wieder zurück zu ziehen hast du eine zu starke Bindung entwickelt um die Freundschaften beruhen zu lassen und obwohl diese Menschen meist weit weg wohnen, kannst du deine Gefühle nicht verändern.
Trotz der Entfernung hast du dich schon oft mit diesen Menschen getroffen, meist bist du die einzige Frau gewesen, du hast dich immer schon mit Männern besser verstanden als mit deinesgleichen, außerdem waren deine Hobbies immer schon mehr die der Kerle (vielleicht sogar dein Beruf?), das hat dir aber nie etwas ausgemacht.
Irgendwann sind einige dieser Männer zu deinen besten Freunden geworden, ohne dass du es bemerkt hast und ganz unverhofft. Du konntest mit ihnen viele Geheimnisse und Gefühle teilen, sie waren für dich da und haben dir zugehört, genauso wie du für diese da warst und ihnen zugehört hast.
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Die  menschliche Beziehung zu Frau und Mann muss ich ja bestimmt nicht erläutern, irgendwann werden sich auf irgendeiner Seite immer Gefühle entwickeln, Männer sind selten ‚einfach nur so‘ mit einer Frau befreundet, ich denke das können sich die meisten eingestehen. (Ausnahmen bestätigen die Regel.)
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Nach einiger Zeit wird dir klar, dass du häufig der Grund bist warum in deinem Freundeskreis gestritten wird, auch wenn es auf den ersten Blick um andere Themen geht, spürst du oft andere Gefühle (Eifersucht, Neid, ..). Du versuchst trotz allem die Freundschaften zu pflegen und zusammen zu halten (vor allem untereinander). Immer mehr wird dir aber klar, das sich trotz all deinen Bemühungen die Streitereien immer weiter zuspitzen und hochschaukeln, immer noch versuchst du aber dein Bestes, erstens so zu tun als würde dir das ganze gar nicht auffallen und es sich wirklich nur um banale Streitereien handeln und zweitens die Menschen durch etwaige Erlebnisse zusammen zu schweißen.
Irgendwann steht dann ein weiteres Treffen an, natürlich freust du dich riesig, in all dieser Freude schiebst du die schlechten Gedanken und Streitereien in weite Ferne.
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Trotz deines guten Gefühls endet das Treffen natürlich in einem Desaster, du fühlst dich in der Gegenwart deiner liebsten Freunde plötzlich unwohl, vor allem in der Rolle als Frau und plötzlich ist der Unterschied nicht mehr so egal wie zuvor. Es fühlt sich an als würdest du in Mitten eines Kampfes um eine Trophäe sein, um dich, und obwohl es schön klingt, fühlt es sich erniedrigend und abwertend an.
Unterhältst du dich mit einer Person zu viel, schmollen andere den ganzen Tag und lassen dich spüren was du eigentlich bist. (Eine Schlampe?) Damit genau das nicht mehr passiert versuchst du kaum noch jemanden anzusehen oder gar in ein Zweiergespräch zu kommen, was in dir natürlich ein unangenehmes beklemmendes Gefühl auslöst, weswegen du am liebsten deine Sachen packen würdest um abzureisen. Trotzdem, immer noch positiv denkend, versuchst du mit diversen Aktivitäten die Leute abzulenken und Spaß zu haben, was mehr schlecht als recht gelingt.
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Während die einen immer anzüglicher werden wirst du von den anderen fast gänzlich ignoriert, am liebsten würdest du mal laut losschreien, wie du dich fühlst und wie es dir geht, da du aber weißt was sich gehört bist du ruhig und versuchst die Stimmung zu bewahren.
In Gedanken hinterfragst du langsam die Freundschaft die du mit diesen Menschen aufgebaut hast. In jeder zwischenmenschlichen Beziehung sollte Respekt an erster Stellen stehen wirst du in diesem Moment denken und fragst dich warum du dich von den einen befummeln lassen musst und von den anderen nicht mehr beachtet wirst (aus den unterschiedlichsten Gründen: Angst, ..) Ebenso wirst du langsam hinterfragen ob deine Entscheidungen in den letzten Jahren, für oder wegen dieser Menschen, richtig war und ob du noch das richtige tust.
Langsam fühlst du dich nicht mehr wie ein Mensch, sondern wie ein Objekt das respektlos in eine Ecke gedrängt wird ohne einen weiteren Ausweg zu wissen, es fühlt sich an als bliebe dir kaum noch Luft zum Atmen, was auch immer du tun willst oder wirst, wird auf irgendeine Weise nicht das Richtige sein.
Durch das Verhalten dieser Menschen, in die du dein ganzes Vertrauen gesetzt hast, fühlst du dich als wäre aus dir die größte Schlampe der Welt geworden, obwohl du bisher gedacht hast du hättest dich in deren Gegenwart immer richtig verhalten.
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Irgendwann hast du dich trotzdem für eine frühzeitige Abreise entschieden und bist froh bald wieder bei den Liebsten zu Hause zu sein. Trotzdem lässt dich auch in der Heimat dieses Thema nicht mehr los, zu deinen Freunden hältst du wenig Kontakt und fragst dich ob es der richtige Weg ist, oder ob eine gänzliche Aussprache sinnvoller wäre um das zu klären. Andererseits schießen dir die Gedanken der Vergangenheit durch den Kopf, egal wie oft du um Freundschaft gebeten hast, ist es doch immer wieder zu Streit und Ärger gekommen und du fragst dich ob unterschiedlich geschlechtliche Freundschaft wirklich nicht möglich ist, weil du dein ganzes Herz in diese Menschen investierst hast fühlst du dich jetzt Fehl am Platz und verkriechst dich bei den wenigen Lieben die dir noch geblieben sind, am liebsten aber ganz alleine, wo du für dich deine Gedanken ordnen kannst.
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Das einzige was du dich noch fragst ist: Warum?
Egal wie groß die Liebe auch ist, gibt es einem das Recht etwas einzufordern, was der andere nicht möchte? Und kann das dann wirklich Liebe sein?
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Liebe steht für Respekt und dafür dass man das Beste für den geliebten Menschen möchte, das man selbstlos ist, an die Liebe denkt und nicht daran was man selbst will. Liebe ist nicht nur der Respekt gegenüber der Frau/dem Mann sondern auch der Person die hinter Arsch und Titten/Penis steht.
Dabei spreche ich nicht von einer Beziehung oder Ehe (wozu Sex, .. natürlich gehört), sondern einer einseitigen Liebe.
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Muss man bei der Liebe immer in der Hoffnung auf mehr sein, oder gibt es etwas zwischendrin?
In meinem Leben gibt es eine Person, die ich seit Kinderbeinen an liebe (insofern man das auch als Kind so nennen soll) und immer noch ein wohliges Gefühl in seiner Gegenwart habe, würde ich mir eher die Hände und meine Zunge abschneiden als zu aufdringlich zu werden oder den Respekt zu verlieren. Lieber würde ich zusehen wie mein Herz zerbricht, als ihn unglücklich zu erleben oder in einer Beziehung die ihn nicht ausfüllt. Lieber wäre ich mein Leben lang alleine, als ihn einsam zu wissen, lieber weine ich jeden Tag seinetwegen, als ihn nur einen Tag traurig zu sehen.
Irgendwann lässt man seine Träume frei und lebt vielleicht in einem besseren Jetzt als je erträumt.
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Am Ende kann ich dich nur fragen,
was hast du danach getan? Oder was hättest du getan?
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(Von einer wahren (?) Begebenheit..)