Archiv für den Monat September 2011

[How to..] #IV

Nachdem es auf deviantArt ein Buntstiftportrait nach Wahl zu gewinnen gab, habe ich mich nun endlich ran gesetzt und den Preis auf Papier umgesetzt. Die Gewinnerin hatte sich ein Portrait von Misha Collins (u.a. bekannt als Engel Castiel in Supernatural) gewünscht.
Kurz und knapp also hier das Ergebnis:
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Medizin für die Seele

Das Wochenende ist mal wieder geradezu vorbei geschossen und wie fast immer ungeplant und etwas chaotisch verlaufen.
Am Freitag war ein ruhiger Abend geplant, ein wenig Arbeit, ein wenig Haushalt. Soweit so gut. Am Abend ergab sich – man könnte schon fast plötzlich sagen – ein Kinoabend, wir sahen uns Die drei Musketiere an. Ein wirklich toller Film mit sehr sehr guten Schauspielern, teilweise unbekannt aber nichts desto trotz wirklich großartig in ihrer Rolle. Auf Christoph Waltz und Milla Jovovich habe ich mich riesig gefreut, auch der kurze Auftritt von Til Schweiger ist wirklich irre witzig. Die Aufmachung des Films ist toll, die 3D Effekte wirklich beeindruckend und fallen einem den ganzen Film immer wieder positiv auf. Logan Lerman ist die Rolle des jungen D’Artagnan geradezu auf den Leib geschneidert. Die Musketiere sind ebenfalls großartig besetzt, die Geschichte ist trotz bekannter Inhalte sehr schön neu inszeniert, es gibt sehr viel zu lachen (auch Dank tollen Nebendarstellern wie zB dem König) und die Drehorte sind wunderschön gewählt. Also absolut sehenswert.

Vor dem Film waren wir noch lecker Essen, in der Nähe gibt es nämlich ein tolles Western Lokal, mit Steaks und deftigen Burgern, leckeren Hähnchen und vielem mehr.
Nachdem ich dann spät abends wieder zu Hause war fiel dann auch die Hausarbeit (Bügeln..) flach, so ein Pech aber auch.

Tags darauf ging es dann zu Jessi und ihrem Sohn, ebenso war auch Birgit dort und wir verbrachten einen witzigen angenehmen Nachmittag zusammen. Es war einfach wieder wunderbar einen Tag mit den beiden Mädels zu verbringen – wie in alten Zeiten – so etwas tut der Seele irre gut. Von Philipp sollte ich erst gar nicht anfangen, in den kleinen Mann bin ich einfach total vernarrt. ♥
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Danach war ich noch bei meinen Großeltern, die während des Besuches auf Leo aufgepasst hatten, danach hatte ich eigentlich vor sofort nach Hause zu fahren um noch etwas zu Bügeln. Vier Stunden später habe ich es dann nach Hause geschafft und die Wäsche musste wieder einen Tag warten, blöd aber auch.
Beim Quatschen mit manchen Menschen kann ich einfach die Zeit vergessen und dieser Tag war voll von eben diesen Leuten.
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Am Sonntag kam ich dann in aller Ruhe zum Testen meines neuen Duschgels, irgendwie wollte ich mir dazu Zeit lassen um mir einen wirklich guten Eindruck davon machen zu können, wenn ich gestresst bin nehme ich den tollen Duft eines guten Duschgels kaum wahr. Als ich es gesehen habe kam ich einfach nicht daran vorbei, ich meine: Ein Duschgel das nach Schokolade und Minze duften soll? Wie könnte ich daran vorbei gehen? Ich meine: Schokolade und Minze. Okay, zugegeben, mir diese Kombination auf der Haut vorzustellen war schwierig und ich habe gehofft dass ich danach nicht wie eine Packung After Eight rieche. Wenn man die Flasche öffnet kommt einem eben genau besagter Geruch entgegen, als ich im Laden davor stand und das erschnupperte war ich so fasziniert dass es einfach in den Einkaufswagen wandern musste.
Auf der Haut ist das Gel sehr angenehm und der Duft hält sich sehr lange, er ist mir auch am Abend noch ab und an in die Nase gestiegen und das in einer sehr angenehmen Art und Weise. Normalerweise benutze ich das Kirschblüte Pflegemilch Duschgel von Palmolive (mit dem ich äußerst zufrieden bin), so ist der Unterschied natürlich groß. Der Geruch ist nicht penetrant, es duftet leicht nach Schokolade, etwas weniger nach Minze, das kommt wahrscheinlich dann auch auf den Hauttyp an. Sollte es ähnliche Erfahrungsberichte geben bin ich gespannt.
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Der liebe Postbote hat mir auch ein tolles Paket gebracht, der Inhalt war Castlevania: Lords of Shadow. Davon hatte ich die Testversion probiert und war begeistert, sodass ich unbedingt das Spiel haben wollte, allerdings kam ich unmöglich zum Testen. Bericht folgt aber. (hoffentlich)

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Am Montag ging es dann (endlich) mal wieder zum Frisör, ausnahmsweise mal nicht nur nachfärben und ein wenig kürzen sondern mal was Neues. Diesmal allerdings nur ein neuer Schnitt, das nächste mal werde ich ein anderes Blond antesten, eventuell eines mit einem leichten Orange/Braun-Ton. Dort habe ich dann auch den ganzen Nachmittag verbracht und verquatscht.
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Dafür bin ich geboren.

Stellt ihr euch diese Frage auch manchmal?
Ich meine nicht im Sinne von was ist mein Schicksal, sondern eher in Hinblick auf: Wenn ich etwas um jeden Preis will, aber es einfach nicht funktioniert oder machbar ist. Sollte man es dann erzwingen, um jeden Preis dafür kämpfen, oder sollte man verstehen dass dies oder jenes eben nicht sein soll?
Man geht tagtäglich seinen Weg und lässt die Zeit meist unverrichteter Dinge verstreichen, zumindest sind Wünsche und Träume schnell auf morgen verschoben. Läuft ja nichts weg.
Irgendwie ist man glücklich und zufrieden, die Vergangenheit hat man irgendwann hinter sich gelassen und hat ein neues Kapitel begonnen. So schön es ist, ganz zufrieden zeigt man sich selten. Gedanken schwirren durch den Kopf. Wünsche bleiben unerfüllte Träume.
Wenn es da diesen einen Wunsch gibt, der schon seit Jahren laut im Kopf und im Herzen pocht. Nicht auf Kosten anderer, du bist der einzige der diesen Traum zulassen kann, oder auch nicht. Der Kopf ist bei dem einen Gedanken: Du kannst es nicht, es ist unmöglich.
Du trauerst, obwohl du weißt dass es Möglichkeiten gäbe.
Es würde dich unendlich glücklich machen, es ist so simpel und doch so manch schönster Traum.
So viel Zeit ist vergangen.
Zeit aufzugeben?
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Könnten die Gedanken nur für einen Moment verschwinden, könnte man sie nur kurz abschalten. Vielleicht wäre alles ganz anders?
Sind manche Träume jeden Preis (auf eigene Kosten) wert?
Was wenn es einfach weh tut? Jeder Gedanke daran schmerzt und es vergeht keine Minute ohne daran zu denken.
Darf man an ein Wunder glauben ohne naiv zu sein?
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Etwas tun, aktiv sein, kämpfen, oder warten und hoffen dass wenn es so sein soll alles gut wird.
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Where your pleasure is,
there is your treasure:
Where your treasure,
there your heart;
where your heart,
there your happiness.
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